Arm & Oberschenkelstraffung
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Da die Fettschichten der Haut im Alter abnehmen und an Elastizität verlieren, können bestimmte Bereiche des Körpers erschlaffen oder sich ausweiten. In der Regel entwickelt sich die Hautalterung infolge von genetischen und ökologischen Einflüssen. Auch die Haut- und Unterhautgeweben an den Beinen und Armen können von diesen Änderungen beeinflusst werden. Diese Hautänderungen können durch die Wirkung der Schwerkraft zu Erschlaffungen führen. Dies kann mit Hilfe von Arm- oder Beinstraffungen korrigiert werden. In der heutigen Zeit sind Verfahren zur Korrektur der Körperkonturen äußerst angesehen und erzielen erfolgreiche Ergebnisse. Abgesehen von den oben erläuterten Gründen können auch Jojo-Effekte zur Erschlaffung der Haut führen.
Zur Straffung werden am häufigsten Operationen an den Innenseiten der Arme und Beine durchgeführt. Bei der Bewertung vor der Operation werden die Rate der Erschlaffung an den Innenseiten der Arme oder Beine sowie die Fettanteile ausgewertet und der Patient über mögliche zurückbleibende Narben aufgeklärt. Falls die Haut nicht zu sehr hängt und lediglich ein Überfetten vorliegt, wird eine Fettabsaugung durchgeführt.
Die Operation zur Straffung der Arme oder Beine wird unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt. Falls keine übermäßige Erschlaffung der Haut vorliegt, verbleibt lediglich unter der Achselhöhle oder an der Beininnenseite eine Narbe zurück. Falls die Haut jedoch entlang des gesamten Beins oder Arms hängt, wird eine größere Narbe zurückbleiben. In diesem Fall kann das Tragen eines Arm- oder Beinkorsetts erforderlich sein. Unter Anwendung einer Lokalanästhesie kann der Patient noch am selben Tag entlassen werden.
Bei einer Vollnarkose bedarf es einer 1 nächtlichen Übernachtung im Krankenhaus. Nach der Operation ist eine einwöchige Erholung ausreichend. Die Nähte werden 12-14 Tage später entfernt.