Dysgnathieoperation

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   Die Korrektur von skelettalen und dentalen Störungen der Gesichtsknochen ist der allgemeine Begriff zur Beschreibung der organischen Chirurgie. Die organische Chirurgie kann als der Eingriff zur Korrektur der Ungleichmäßigkeiten der Kiefer zueinander oder der Kiefer zu den Zähnen beschrieben werden. Mit der organischen Chirurgie können gleichzeitig ästhetische und funktionale Korrekturen durchgeführt werden. Die Behandlung von Bissstörungen – orthognathe chirurgische Eingriffe – sind weltweit im Anwendungsgebiet der modernen Kliniken für plastische Chirurgie inbegriffen. Probleme, die im Bau der Gesichtsknochen auftauchen und mit der orthognathen Chirurgie gelöst werden können sind folgende: 1. Ein vor, hinter, seitlich rechts oder links stehender Unterkiefer 2. Die Unterentwicklung eines Teils oder des gesamten Unterkiefers 3. Ein vor, hinter, rechts oder links seitlich stehender Oberkiefer 4. Die Unterentwicklung des Unterkiefers 5. Kein Kontakt der im Unterkiefer und Oberkiefer befindlichen Zähne (offener Biss Deformation) 6. Das Vorstehen oder Rückstehen der Kinnspitze, große oder kleine Kinnspitze 7. Übergroße, kleine, vorstehende oder hinter stehende Wangenknochen 8. Deformierung der Kinnstruktur infolge von Unfällen und Tumoren In der Gesichtsharmonie und im Knochenbau des Menschen liegen von Person zu Person unterschiedliche Entwicklungen und Verhältnisse vor. Dementsprechend sind bei jeder Person auch in der Entwicklung des Kinnknochens unterschiedliche Verhältnisse zu sehen. Das Verhältnis zwischen dem Unterkiefer und dem Oberkiefer kann von der idealen Position weiter vorne, hinten, unten, oben oder weiter seitlich stehen. Diese an den Zähnen und im Knochenbau vorhandenen Probleme wirken sich in unterschiedlichem Maße auf die Gesichtsästhetik aus. D.h., dass das vorliegende Problem sowohl von funktionaler, als auch von ästhetischer Natur ist. Ein weiterer Fall, der vor Augen gehalten werden muss, sind die psychischen Auswirkungen dieser Situation. Die Korrektur skelettaler und dentaler Probleme mit Hilfe der orthognathen Chirurgie stellt die Behebung funktionaler, ästhetischer und psychologischer Probleme sicher. Mit dem Ausdruck der Patienten kann dies als eine "Wiedergeburt" beschrieben werden. Die bei der Person vorhandene Bissstörung kann mit der Teamarbeit des plastischen Chirurgen und dem Kieferorthopäden raffiniert korrigiert werden. Der plastische Chirurg oder der Kieferorthopäde allein ist nicht ausreichend, um ein ideales Resultat zu erzielen. Wenn Personen mit solchen Beschwerden bei unserer Klinik anfragen, wird zunächst die Prozedur festgestellt, in der dieses Problem entstanden ist. Anschließend wird der Innenraum des Mundes detailliert untersucht. Nachdem auch die Kiefergelenke ausführlich untersucht worden sind, werden die mit einer Digitalkamera aufgenommenen Bilder am Computer ausgewertet und das nach der Behandlung zu erreichende ideale Aussehen des Patienten festgelegt. Es ist durchaus wichtig, dass auch der Patient aktiv an der am Computer durchgeführten digitalen Auswertung beteiligt ist. Zur Festlegung der vor der Operation erforderlichen orthodontischen Behandlung (Zahnspange) des Patienten muss der Patient gemeinsam mit dem Kieferorthopäden bewertet werden. In der Phase vor der Operation werden die Unregelmäßigkeiten der Zähne korrigiert. Mit den an der Radiografie des Patienten durchgeführten Auswertungen (kephalometrische Analyse) wird der Operationsplan festgelegt. Mit der in der Phase nach der Operation fortgesetzten orthodontischen Behandlung wird ein makelloser Abschluss gewährleistet. Die orthodontische Behandlung beginnt vor der Operation und wird in der Regel nach der Operation wie geplant fortgesetzt. Die Dauer dieses Zeitraums hängt vollkommen mit den Problemen des Patienten und dessen Anpassung an die Behandlung zusammen.