Geschlechtsangleichende

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   Der häufigste Grund einer geschlechtsangleichenden Operation (GA-OP) ist die Tatsache, dass die Person den am Körper befindlichen Penis nicht annehmen kann. Die Patienten bringen generell zum Ausdruck, dass sie sich wie eine Frau fühlen, die im Männerkörper gefangen steckt. Selbstverständlich kann der entgegengesetzte Fall auch für Frauen gelten. Sie erwarten es, nach einer abgeschlossenen GA-OP ein natürliches Verhältnis mit Männern führen zu können. Mit dieser Operation ist es möglich im wahrsten Sinne des Wortes in eine sexuell aktive Frau umgewandelt zu werden. Die Begriffe der Transsexualität und Homosexualität stellen im Volksmund keine auf ihre simplen Bedeutungen reduzierten Begriffe dar, wie es meist angenommen wird. Dies ist größtenteils eine Problematik der Natur, nicht die der Erziehung. Aus diesem Grunde können Personen mit professioneller Unterstützung die Chance wahrnehmen, solch ein Leben zu führen, in dem sie mit sich selbst vollkommen zufrieden sind. Die GA-OP umfasst Transplantationen von Körpergeweben, Vaginoplastie, Brustvergrößerung, Formung der Trachea (des Adamsapfels), Wiederherstellung der Stimmbänder und umändernde Gesichtsoperationen. Die operative Feminisierung des Gesichts (FFS - facial feminization surgery) ist ein wichtiger Teil der Operation zur Geschlechtsumwandlung. Die Umwandlung lediglich des Genitalbereichs ist nicht ausreichend für die Erschaffung eines weiblichen oder männlichen Körpers. Die operative Feminisierung des Gesichts umfasst die Umwandlung des Schädels und des Knochenbaus, die Wiederherstellung der Stirn- und Augenbrauenkonturen, Rhinoplastik, Schönheitsoperation am Weichgewebes des Gesichts, Verkleinerung des Adamsapfels sowie die Epilation. Um ein makelloses Ergebnis zu erreichen werden bei dieser Patientengruppe zusätzliche körperformende Operationen wie Bauchstraffung und Fettabsaugung durchgeführt. Vor GA-Operationen wird der Abschluss der psychischen Beratung des Patienten sowie der gesetzlichen Prozeduren abgewartet. Denn die Person muss sich sicher sein, dass sie diese Umwandlungen tatsächlich durchführen möchte, andernfalls ist es unmöglich die ursprüngliche Körperform wiederherzustellen. Nachdem der Operationsbeschluss gefasst und die Vorbereitungen getroffen worden sind, beginnt die Krankenhausphase. Nach der Operation bleibt der Patient 3-5 Tage im Krankenhaus. Bei der Umwandlung eines Mannes in eine Frau wird technisch von der Penishaut, bei der Umwandlung einer Frau in einen Mann hingegen vom Knochengewebe des Beins, von der Haut der Arme sowie von der Haut der Beininnenseiten Gebrauch gemacht. Wir möchten daran erinnern, dass die Geschlechtsumwandlung in eine Frau viel detaillierter ist und ein schwieriges Verfahren darstellt. Für den Geschlechtsverkehr wird empfohlen einen Zeitraum von 1-2 Monaten verstreichen zu lassen. Die Nähte werden mit verschmelzenden Fäden gesetzt. 3-6 Monate nach dem Verfahren wird sich die vaginale Höhle in Zusammenhang mit dem Geschlechtsverkehr vertiefen und an Elastizität gewinnen. Bitte kontaktieren Sie mich, um weitere Fragen und insbesondere Ihre Erwartungen zu teilen.